Sierra Leone ist ein kleines Land in Afrika und touristisch noch nicht erschlossen. Das liegt an dem Bürgerkrieg, der noch nicht lange beendet ist. Aber trotzdem bietet das Land für Touristen jede Menge Attraktionen.
Die Sehenswürdigkeiten von Sierra Leone
Die Höhepunkte von Sierra Leone sind sicherlich die feinsandigen und einsame Traumstrände. Hier lässt es sich in aller Ruhe entspannen. Taucher und Schnorchler finden im Meer eine fantastische Unterwasserwelt vor. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist Freetown. Hier ist die Landschaft vom Regenwald gekennzeichnet und bei einer Wanderung bekommen die Besucher einen wertvollen Einblick in die Flora des Landes. Nicht weit von Freetown entfernt liegt der Outamba-Kilimi-Nationalpark mit seinen seltenen Tierarten. Hier leben die seltenen Zwergflusspferde sowie Schimpansen, Elefanten, Bongos, Löwen und Giraffen.
Beste Reisezeit
Das Klima in Sierra Leone ist tropisch und feucht. Hier fallen mehr Niederschläge, als im restlichen Westafrika. Es gibt hier zwei Klimazeiten. Im Mai fängt die Regenzeit an. Tägliche Gewitter sind dann an der Tagesordnung. In den Monaten August bis September hört der Regen nicht mehr auf.
Die Trockenzeit beginnt Mitte Oktober. Dann hören die Regenfälle langsam auf. Von Dezember bis Januar weht dann ein trockener Sahara-Wind. Die heißesten Monate sind von Februar – April.
Einreisebestimmungen
Ein Visum ist erforderlich und gilt für drei Monate. Wer länger in Sierra Leone bleiben will, kann das Visum im Land bis zu zwölf Monaten verlängern.
Fazit
Sierra Leone ist landschaftlich gesehen eines der schönsten Länder Afrikas. Da hier der Tourismus noch nicht gefördert wird, haben die Urlauber die Möglichkeit, ein Land zu erforschen, ohne den Rummel, den der Tourismus sonst mit sich bringt. Das wird sich sicherlich im Laufe der Jahre ändern, wenn das Land endgültig zur Ruhe gekommen ist. Denn der Bürgerkrieg hat dazu geführt, dass nur wenige Besucher in das Land kommen.